Das Ende des ersten Weltkriegs

Nachdem bis Ende Oktober 1918 Bulgarien, das Osmanische Reich und Österreich-Ungarn kapitulierten, befand sich das deutsche Militär in einer aussichtslosen Lage. Der Reichskanzler Prinz Max von Baden wandte sich an Wilson, um einen Waffenstillstand auf Basis dessen „14 Punkte“ zu erreichen.

Nach einer Verfassungsreform fuhr eine deutsche Waffenstillstandskommission unter Matthias Erzberger nach Compiègne nach Nordfrankreich, um dort am 11. November 1918 im Auftrag einer provisorischen Regierung der deutschen Republik den Waffenstillstandsvertrag zu unterzeichnen.

Am 28. Juni 1919 wurde schließlich der Friedensvertrag von Versailles geschlossen. Dieser konstatierte unter anderem die alleinige Schuld des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten am ersten Weltkrieg, weitreichende Gebietsverluste (u.a. das Saargebiet und die Kolonien wurden dem Völkerbund unterstellt; das Rheinland wurde zur entmilitarisierten Zone), ein Verbot der Wehrpflicht und eine Beschränkung von 100 000 Mann für das Berufsheer, sowie weitreichende Reparationsforderungen — da der „Vertrag“ unter Ausschluss der Besiegten zustande kam, wurde es zum erklärten Ziel deutscher Außenpolitik, „die Fesseln Versailles“ abzuschütteln (die endgültige Höhe der Reparationen wurde erst 1929 mit dem „Youngplan“ festgelegt).

Da Frankreich und England allein zu schwach waren, den Vertrag in letzter Konsequenz durchzusetzen (andere Großmächte konnten ihn nicht mittragen; die USA zogen sich zurück), kam es konsequent zur so genannten Appeasement-Politik — eine Politik der Zugeständnisse, Beschwichtigung und Zurückhaltung gegenüber Aggressoren zur Vermeidung von Konflikten.

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2 Responses to Das Ende des ersten Weltkriegs

  1. David Villa 738 says:

    find ich qut was man da geschrieben hat thx!!!;)

  2. vanessa simon. says:

    dankesehr. euer beitrag hat mir bei miener gfs über den ersten weltkrieg ganzschön weitergeholfen! weiter so.

    daumen hoch!

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