Selbstinduktion

Grundidee

Der sich ändernde Strom einer Spule, beispielweise beim EIn- und Ausschalten, führt zu einer induzierten Spannung, die der Änderung des Stromflusses entgegenwirkt. Daher nennt man Spulen auch „Stromänderungsbremsen“.

Versuch

Beispiel zur Selbstinduktion

Beim Einschalten leuchtet L1 verzögert auf.

Beim Ausschalten leuchten beide Ls nach — Energie ist im magnetischen Feld der Spule gespeichert.

Erklärung

Beim Einschalten wird ein Magnetfeld aufgebaut:

Formel für die Induktionsspannung

Das heißt, dass die angelegte Spannung um

Formel zur Abnahme der Spannung

abnimmt. Das Resultat ist die Spannung Ug(t) = U + Ui(t).

Graphen zur Selbstinduktion

Die Wirkung der Selbstinduktion ist abhängig von den Daten der Spule und der Änderung des Stromflusses.

Induktivität

Formel zur Induktivität

L heißt Induktivität eines Bauteils — hier einer langgestreckten Spule — und wird in Henry gemessen:

Darstellund der Einheit der Induktivität (Henry)

Für eine langgestreckte Spule gilt:

Induktivität einer langgestreckten Spule

Über admin

Admin und Chefredakteur von [exbook]
Dieser Beitrag wurde unter Physik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.