Naturkatastrophen in Nordamerika

Blizzard

Durch Kaltlufteinbrüche aus dem Norden ausgelöste starke Schneestürme werden Blizzards genannt. Charakteristisch sind unter anderem die tiefen Temperaturen, hohe Windgeschwindigkeiten von über 50km/h und starker Schneefall, von dem auch die hauptsächliche Gefahr eines Blizzards ausgeht.

Durch die extremen Schneemengen werden ganze Städte von der Umwelt abgeschnitten, Versorgungsnetzwerke können zusammenbrechen und Verkehrsverbindungen werden unterbrochen.

Tornado

Tornados sind Luftwirbel mit ca. 200m Durchmesser, also lokal begrenzte Wirbelstürme. Sie werden durch bei hoher Luftfeuchtigkeit aufeinander treffende Warm- und Kaltluftfronten ausgelöst, was überall dort möglich ist, wo es zu Gewitterentstehung kommen kann.

Ein Tornade bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 50km/h meist linear vorwärts und hat eine Lebensdauer von ca. 20 Minuten. Die Gefahr eines Tornados liegt in seiner Rotationsgeschwindigkeit von über 400km/h, wodurch er Gegenstände regelrecht zerreissen kann. Fliegen diese anschließend herum, können weitere Schäden entstehen.

Hurrikan

Hurrikane sind tropische Wirbelstürme mit einer Rotationsgeschwindigkeit von über 118km/h, die ausschließlich über dem Meer ab 26,5° C Wassertemperatur entstehen. Sie treten dementsprechend zumeist im Osten in Meeresnähe auf.

Wie bei Tornados geht die Gefahr von der hohen Rotationsgeschwindigkeit aus, die Zuggeschwindigkeit von ca. 20km/h kann bei einem Durchmesser von mehreren Hundert Kilometern vernachlässigt werden. Im Sturmsystem eines Hurrikans können neben Gegenständen auch große Wassermassen mitgeführt werden, weshalb beim Auftreffen auf Land Flutwellen entstehen können und Hurrikane meist mit gewaltigen Niederschlägen verbunden sind.

Dürre

Die als Dürre bezeichnete extreme Trockenheit eines Landstrichs tritt hauptsächlich in Zentralamerika auf.

Man unterscheidet generell: Meteorologische Dürre (Unterdurchschnittlicher Niederschlag über einen längeren Zeitraum), Landwirtschaftliche Dürre (zu wenig Wasser für die landwirtschaftliche Produktion in einem Gebiet) sowie Hydrologische Dürre (Absinken eines Wasserreservoirs unter den Durchschnitt).

In allen Fällen der Dürre entsteht Gefahr durch unzureichende Bewässerung, woraus meist ausbleibende Ernten und Unterernährung entstehen, in extremen Fällen kann es auch zu Verdursten kommen.

Erdbeben

Hauptsächlich im Westen des Nordamerikanischen Kontinents (z.B. in San Francisco) entstehen häufig Erdbeben, die durch tektonische Plattenbewegungen ausgelöst werden.

Ein Erdbeben breitet sich von seinem Epizentrum bzw. Hypozentrum (dem Entstehungspunkt) kreisförmig aus. Bei Erdbeben geht die Gefahr unter anderem von einstürzenden Häusern oder plötzlich aufgerissenem Boden aus, sowie von durch das Beben ausgelösten Sekundärkatastrophen wie Erdrutschen oder bei Seebeben auch Tsunamis.

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