Befreiungskriege und Wiener Kongress

1813, Befreiungskriege

Nach dem jämmerlichen Scheitern von Napoleons Grande Armée im Russlandfeldzug 1812 wurde durch den kommandierenden General des preußischen Hilfskorps ein Waffenstillstand mit den russischen Truppen geschlossen.

Dies war der entscheidende Impuls zum Ausbruch der Freiheitskriege der folgenden Jahre. In ihrem Höhepunkt im Jahre 1813, der „Völkerschlacht bei Leipzig“, werden die napoleonischen Truppen besiegt — der mit Frankreich verbündete Rheinbund löste sich nach diesem Ereignis auf, womit die Macht Napoleons östlich des Rheins gebrochen war.

1815, Wiener Kongress:

Nach dem Sturz Napoleons 1814 und dem durch den Pariser Frieden beendeten Krieg sollte in Wien ein Kongress zusammentreten, um eine europäische Nachkriegsordnung zu beschließen.

Die Hauptziele dieses Wiener Kongresses waren: Restauration, die Wiederherstellung des politischen Zustands 1792 — also vor Napoleon, Legitimität, die Auflösung des napoleonischen Staatensystems und die Wiedereinsetzung der alten Dynastien, sowie Solidarität, ein gegenseitlicher Schutz fürstlicher Interessen vor revolutionären Ideen und Bewegungen. Des Weiteren war man sich einig, ein europäisches Gleichgewichtssystem schaffen zu wollen.

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