Knotenregel und Maschenregel – die Kirchhoffschen Gesetze

In einem komplexen Stromkreis verwendet man die Kirchhoffschen Gesetze, um alle Ströme und Teilspannungen berechnen zu können.

Erstes Kirchhoffsches Gesetz: Knotenregel

Die Summe der zu einem Knoten oder Verzweigungspunkt hinfließenden Ströme ist gleich der Summe der abfließenden Ströme.

Es gilt also: I = I1 + I2 + I3

Zweites Kirchhoffsches Gesetz: Maschenregel

Die Summe der Teilspannungen in einem beliebigen geschlossenen Stromkreis ist gleich der Gesamtspannung.

Es gilt also: U = U1 + U2 bzw. U = U1 + U3 + U4

Bei einer Parallelschaltung gilt also offensichtlich, dass die einzelnen Parallelspannungen jeweils gleich sind (im Beispiel: U2 = U3 + U4).

Da der Widerstand R = U / I definiert ist, kann man U2 = U3 + U4 auch wie folgt schreiben: I2 × R2 = I3 × R3 + I4 × R4

Hieraus lässt sich die folgende Regel für den Gesamtwiderstand bei Serienschaltung zweier Widerstände ableiten: Rg = R1 + R2 und ebenso das Pendant für den Gesamtwiderstand bei Parallelschaltung von Widerständen:

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3 Antworten auf Knotenregel und Maschenregel – die Kirchhoffschen Gesetze

  1. B. sagt:

    Sehr schön erklärt . korrekt ,einfach , verständlich. perfekt :D

  2. Hansi sagt:

    Hi, ich hab eine Frage und zwar wie sieht das aus wenn ich 7 Widerstände parallel hintereinander hab. Wie berechene ich dort die einzelnen UR werte mit dem 2. kirchhoffschen gesetz

  3. servus sagt:

    ich fandete dise infomation ser hilvreich unt kann eß nur weitteremfelen

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