Minimal Music

Als Minimal Music bezeichnet man einen in den 60er Jahren in den USA entstandenen Musikstil, dessen Name von der sogenannten Minimal Art abzuleiten ist.

Das mit Abstand am häufigsten angewandte Gestaltungsprinzip der Minimal Music ist die Wiederholung, deshalb sind auch die Namen Repetitive Music, Periodic Music und Hypnotic Music geläufig.

Als die Amerikaner La Monte Young (*1935), Terry Riley (*1935), Steve Reich (*1936), Philipp Glass (*1937), John Cage (1912-1992) (…) Mitte der 60er Jahre mit ihren Experimenten reduzierter, gleichförmiger musikalischer Prozesse begannen, wollten sie einen Kontrapunkt vor allem zur komplexen europäischen Musik der 50er Jahre setzen.

Wenn La Monte Young in seiner berühmten „Composition 1960 No.7“ dem Publikum nichts als den Klang zweier Töne h und fis´ vorführt, will er die Nuancen eines sich unwillkürlich allmählich verändernden Klanges in den Vordergrund der musikalischen Aussage stellen.

Und wenn Steve Reich in seinem berühmten Werk „Drumming“ (1971) bis zu vier Drummer in geringfügig unterschiedlichen Tempi gegeneinander laufen lässt, wodurch aus den Ausgangspatterns neue resulting patterns entstehen, die jeder Hörer individuell heraushören kann, will auch er sensibel machen für die akustischen Feinheiten, die bei minimalem Kompositionsaufwand entstehen können.

Hier kann man die Notation von „Clapping Music“ (1962 von Steve Reich) als Jpeg-Grafik ansehen.

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Ein Kommentar zu Minimal Music

  1. John Warry sagt:

    Thanks a lot you guys. You really helped me. But please write a bit more about the repititions.

    SoD

    for a music-presentation

    thx

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